Das Nofollow Attribut – Unsinn?

Geschrieben von Florian am 6 Januar 2010

Das Nofollow Attribut: rel=”nofollow” für Links, das Suchmaschinen anweist, diese nicht zur Berechnung der Linkpopularität heranzuziehen, wurde 2005 von Google eingeführt.

Seit dem wurde es viel verwendet und diskusstiert. Google wollte das das Nofollow Tag zur „Markierung von zu Werbezwecken gekauften Links sowie zur Markierung von Spammern in Blog Kommentaren“ benutzt wird .Aber auch eigene Seiten wie die „Impressum-Seite“ wurde oft mit einem Nofollow Attribut verlinkt, damit der Pagerank lieber anderen wichtigen Seiten hilft und nicht eine „unwichtige“ Seite stärkt.

Doch mittlerweile ist ein Nofollow Attribut sinnlos geworden, denn Google hat etwas an der Nofollow-Berechnung geändert.

Wer zum Beispiel dachte, dass wenn er von 20 Links 10 auf Nofollow setzt, der zu vererbende PageRank dann nur noch durch 10 geteilt wird, irrt leider. Die Nofollow Links erben zwar nix, zählen aber in die Berechnung ein, es wird also durch 20 geteilt. Das heißt im Grunde nur das Linkpower verschenkt wird. Deshalb sehe ich das Nofollow Attribut als kompletten Unsinn an.

Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Folkd
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • Netselector
  • seekXL
  • TwitThis

Billomat

Tags:, , , , ,

8 Kommentare zu "Das Nofollow Attribut – Unsinn?"

Michael 12 Januar 2010 (#)

Das nofollow mag ja Unsinn sein, da es jedoch wie du selber sagst, mit in die Bewertung einfliesst, ist es jedoch auch eine Möglichkeit, in Kombination mit Meta´s, Bots zu steuern.

Michael Finger 16 März 2010 (#)

Die Frage ist ja ob es überhaupt Sinn macht es einzusetzen, bei dem ganzen hikhak den des deswegen gibt.

Aber es scheint mir das du Florian es ja hier im Blog auch einsetzt, also findest du es als Sinnvoll oder wie ist es zu verstehen??

Florian 16 März 2010 (#)

Nein, das es hier eingesetzt wird, ist eine Grundeinstellung, die ich jedoch auch beibehalte, da ansonsten hier nur noch “Keyword Kommentare” eingetragen werden würden.

Michael Finger 16 März 2010 (#)

dein Blog steht doch sowieso auf Moderation oder habe ich da was nicht mitbekommen?? So ganz verstehe ich euch da nicht.

Florian 17 März 2010 (#)

Ja steht er und durch das Nofollow habe ich nur eine begrenzte Anzahl an Kommentare die von mir moderiert werden müssen.

Anders könnte ich den gesamten Tag damit verbringen Kommentare zu moderieren. Davon kann ich aber leider nicht leben ;-)

Marcus 15 September 2010 (#)

Schönes Thema. Auch meinem Blog gibt es dazu noch eine Grafik, wie die neue Bewertung denn genau ausschaut http://webmaster-glossar.de/suchmaschinenoptimierung/nofollow-und-follow-links/

Für meine Augen ist rel Nofollow auch unsinn, aber doch wird es in den Kommentaren für die URLs benutzt!? Bei mir wird nur Werbung auf Nofollow gesetzt, wegen den Google Richtlinien. Alles andere ist die pure Netz-Verstopfung ;)

Mfg Marcus

Susanne 26 Januar 2011 (#)

@Florian, basiert deine Einschätzung, dass du ohne nofollow nur noch Kommentare moderieren müsstest, auf handfeste längere Erfahrungen oder ist das eine bloße Behauptung um das nofollow HIER zu rechtfertigen?

Man sollte meinen, dass man auf einen Blick sinnlose Kommentare erkennen und diese dann weg hauen kann. Meiner Meinung nach zeugt es eher von Bequemlichkeit seine Kommentare nicht (richtig) moderieren zu wollen, ansonsten könnte man andere Kriterien (z.B. mindestens 20 Wörter oder sowas) einprogrammieren, statt dem nofollow.

Christian 30 März 2011 (#)

Matt Cutts hat sich schon häufiger zu diesem Thema in Videos geäußert. Das Nofollow in die Bewertung einfließen ist falsch. Die Nofollow Links werden im Ranking nicht bewertet. Diese Info könnt Ihr im folgenden YouTube Video herausfiltern: http://www.youtube.com/watch?v=EnVEERmbdpo

Indirekt werden auch große Portale wie Wikipedia kritisiert, dass wichtige Links ebenfalls mit dem Nofollow Attribut gekennzeichnet werden.

Kommentar hinzufügen

Name* Email* Webseite
Security Code: